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| Handball:
(TV Grosswallstadt) |
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Der TVG zu Gast im Nordhorner Euregium
Nach dem eminent wichtigen Heimsieg gegen die Berliner Füchse geht der TV Grosswallstadt
zum ersten Mal im Jahr 2008 auf Reisen. Die Mannschaft von Trainer Michael Roth tritt am
morgigen Samstag um 15 Uhr bei der HSG Nordhorn an. Schiedsrichter der Partie werden
Martin Harms (Magdeburg) und Jörg Mahlich (Stendal) sein.
An das letzte Gastspiel im Euregium hat der TVG gute Erinnerung, denn in der letzten Saison
konnte das Team um Kapitän Uli Wolf recht überraschend beide Punkte aus Nordhorn
entführen. 26:25 hieß es im Oktober 2006 nach einer starken kämpferischen Leistung. Und
diese Tugenden wird die Mannschaft auch am Samstag wieder in die Waagschale werfen
müssen, um etwas Zählbares von der holländischen Grenze mitnehmen zu können.
Auch das Heimspiel in der Vorrunde konnte Grosswallstadt mit 31:25 für sich entscheiden
und sorgte damit für den ersten Dämpfer des Nordhorner Höhenflugs. Die HSG lässt sich mit
Fug und Recht als größte positive Überraschung der Bundesliga-Saison bezeichnen. Auch
wenn sie inzwischen nicht mehr um die Meisterschaft mitspielen kann, hat sich die
Mannschaft von Trainer Ola Lindgren mit 32:12 Punken auf einem ganz hervorragenden 4.
Platz festgesetzt, noch vor so finanzkräftigen Vereinen wie Gummersbach, Lemgo oder den
Rhein-Neckar Löwen.
Die größten Trümpfe der HSG sind vor allem die mannschaftliche Geschlossenheit, die starke
Defensive, der effektive Gegenstoß und natürlich Weltmeister Holger Glandorf. Trotz
zahlreicher Angebote von sämtlichen Spitzenvereinen hat sich der sympathische Linkshänder
zum Verbleib in der Grafschaft Bentheim entschieden. Gemeinsam mit Rechtsaußen Jan Filip
bildet er eine bärenstarke rechte Achse, und die beiden führen auch mit überdeutlichem
Vorsprung die interne Torschützenliste an, Filip mit 141 und Glandorf mit 128 Treffern.
Der TVG-Tross reist bereits am heutigen Freitag nach Nordhorn, um sich in Ruhe auf die
wichtige Begegnung vorzubereiten. Selbstvertrauen konnte die Mannschaft durch die gute
Leistung gegen Hamburg und den Sieg gegen Berlin tanken und hofft, dieses in eine starke
spielerische Leistung umsetzen zu können, gepaart wie üblich mit mannschaftlich
geschlossenem Auftreten. Hinter dem Einsatz von Philipp Müller steht noch ein Fragezeichen.
Ansonsten sind mit Ausnahme des Langzeitverletzten Gregor Schmeißer alle Spieler
einsatzbereit.
Abschließend noch ein Blick in die TVG-Statistik: Linkshänder Michael Müller hat mit 94
Treffern inzwischen die Führung in der Torschützenliste übernommen, gefolgt von
Linksaußen Andreas Kunz (93/32), Nationalspieler Jens Tiedtke (82) und dem Slowenen
Bostjan Hribar (72/22).
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Original-Pressemitteilung
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Artikel
vom 22.02.2008, 10:08 Uhr
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Franz Beckenbauer Man hat ein bisschen den Eindruck, als ob da ein Igel gegen eine Schildkröte kämpft.
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